Okt 25

Am 19. Oktober 2011 fanden sich eine Menge Weinliebhaber/-innen im Frauenzentrum in Erfurt ein - um kanadische und US-amerikanische Weine zu verkosten und dabei einiges zur Weinkultur Kanadas und der USA zu lernen.

Dieses Interkulturelle Weinseminar war eine Kooperation von Deutsch-Amerikanischer Gesellschaft, den Liberalen Frauen Thüringen, der Frauen-Union Thüringen und dem FrauenZentrum Erfurt.

Die zwei Vortragenden - Hannelore Kopp (für die USA) und Mike Schuster (für Kanada) führten ausgezeichnet vorbereitet durch das Weinprogramm:

Hannelore Kopp + Mike Schuster

Für das leibliche Wohl war nicht nur mit Wein gesorgt … Schließlich war volle Aufmerksamkeit gefragt - in einer “Wine Challenge” sollte entschieden werden, ob ein kanadischer oder ein US-amerikanischer Wein der Wein des Abends wird. Verkostet wurden unter anderem Pinot Grigio, Chardonnay, Pinot Noir und auch Merlot.

Wine Challenge

Zuschauer

Weinverkostung

Ein informativer und stimmungsvoller Abend - ein Dank an alle Organisierenden, Mitstreiter/-innen und natürlich an die Besucher/-innen. Die Wine Challenge gewann übrigens ein US-amerikanischer Merlot.

Sep 7

Erfolgreiche Konfliktbewältigung in Politik, Beruf und Ehrenamt
17.09.2011 | Hotel Linderhof, Azmannsdorfer Straße 27, Erfurt-Linderbach
09:00 - 17:00 Uhr

Ein Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Seminarleitung: Gisela Sparmberg, Wirtschaftsmediatorin, Trainerin und Coach, Leiterin des MEDIATION CENTER ERFURT (Mitglied und ehemalige Vorsitzende der Liberalen Frauen Thüringen)

Die Auseinandersetzung mit anderen politischen Meinungen, mit unterschiedlichen Interessen, die legitim, aber doch unvereinbar erscheinen, führt oft zu Konflikten. Deshalb gehören Konflikte in Parteien, Organisationen und Unternehmen genauso zum Alltag wie im privaten Bereich.

Entscheidend für eine erfolgreiche Arbeit ist, wie damit umgegangen, wie Konflikte bewältigt werden.
Werden sie als belastend, beängstigend und lähmend empfunden? Dann kosten sie Energie, schwächen die Motivation und beeinträchtigen das zwischenmenschliche Klima. Oder werden sie als Chance begriffen?

Dann setzen sie Energie, Kreativität und Potenzial frei. Dann können aus Konflikten Innovationen hervorgehen, Fehler und Irrtümer korrigiert und Entwicklungen verbessert werden. Dieses Konflikttraining gibt politischen Multiplikatoren aus Parteien, Verbänden, Organisationen und Institutionen die Möglichkeit, ihre eigene Einstellung zu Konflikten und Ihr Verhalten im Konfliktfall zu reflektieren. Sie lernen unterschiedliche Methoden der Konfliktbearbeitung kennen, die es ermöglichen, effiziente und zukunftsorientierte Lösungen in Konfliktsituationen zu finden.

Gönnen Sie sich diesen spannenden Tag für Ihre persönliche Weiterbildung.

Die Gesamtinvestition für Seminar, Handout, Verpflegung und Tagungsgetränke beträgt nur 25 €, Schüler und Studenten zahlen 15 €, wenn der Anmeldung ein entsprechender Nachweis beigefügt wird.

Anmeldung per Fax, Telefon oder E-Mail:

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Regionalbüro Mitteldeutschland
Heike Heil
Schönnewitzer Straße 9a
06116 Halle
Tel.: 03 45.6 86 96-10
Fax: 03 45.6 86 96-13
heike.heil(at)freiheit.org

Mehr Informationen und Download des Programms auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Direktlink zur Veranstaltung)

Jul 27

Ursachen - Auswirkungen - Handlungsmöglichkeiten

Ein Seminar der Theodor-Heuss-Akademie und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Das Seminar findet vom 20. bis 21. August in der THA in Gummersbach statt.

Sexuelle Belästigungen in der Schule, im Studium, in der Politik und am Arbeitsplatz sind ein weit verbreitetes Problem unserer Gesellschaft. Betroffene Personen sprechen oft aus Angst und Scham und den möglichen Konsequenzen nicht oder kaum darüber. Konkrete Fälle werden daher nur selten bekannt. Ziel des Seminars ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten, ein Problembewusstsein dieser grauen Zonen unserer Gesellschaft zu schaffen und konkrete Handlungsanweisungen für (potenziell) betroffene Personen, Zeugen und Führungskräfte zu entwickeln. Dabei wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Prävention vorhanden sind und wie die Rechtslage in Deutschland aussieht.

Weitere Informationen zum Seminar, das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Direktlink zur Veranstaltung).

Jun 12


Pfingsten 2011

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Website ein frohes Pfingstfest und haben auch gleich noch einen frischen Veranstaltungshinweis für Sie:

Was bedeutet Liberalismus heute?
Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit der Liberalen Hochschulgruppe Erfurt am 05.07.2011 in der Universität Erfurt.

Weitere Informationen finden Sie in dem Flyer, den Sie hier herunterladen können (1,2 MB, PDF-Datei).

Bild: johnnyb / pixelio.de

Jun 7

Gabriele Herfert

Frauen in der Thüringer FDP: Interview mit Gabriele Herfert
Quelle: Thüringen Liberal, Ausgabe 4, Juni 2011

Gabriele Herfert arbeitet als Sachbearbeiterin im Bau- und Umweltamt der Stadtverwaltung Sömmerda. In der FDP ist sie unter anderem als Schatzmeisterin im Ortsverband Sömmerda aktiv sowie als kooptiertes Mitglied im Landesvorstand und im Kreisvorstand Sömmerda. Über ihre politischen Ziele, Frauen in der Politik und der Thüringer FDP sprach Thüringen-Liberal-Redakteur Klaus-Dieter Landgraf mit ihr.

Was hat Sie bewegt, sich in der Politik zu engagieren?

In erster Linie ist es das Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen - also der Politik im Allgemeinen. Aber seit vielen Jahren ist es speziell die Kommunalpolitik, die mich bewegt. Das ist bedingt u. a. auch durch eine langjährige berufliche Zusammenarbeit mit Kommunalpolitikern.

Worauf kommt es für Frauen entscheidend in den nächsten Jahren an?

Ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht für Frauen in allen Bereichen unseres Lebens - und dies nicht nur im Wege einer Frauenquote, kurz gesagt, engagierte Frauen nicht “vor der Tür” stehen zu lassen, sondern ihnen zu ermöglichen, unsere Zukunft aktv mitzugestalten. Dabei sollte keine Führungsebene in Wirtschaft und Politik ausgenommen sein.

Seit wann gehören Sie den Liberalen Frauen an, seit wann sind Sie stellvertretende Landesvorsitzende und was möchten Sie im Landesverband Thüringen für Frauen mitgestalten?

Kurze Zeit nach dem Eintritt in die FDP im Jahr 2008 wurde ich Mitglied bei den Liberalen Frauen. Im August 2010 bin ich dann zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der Liberalen Frauen in Thüringen gewählt worden. In unserem Landesverband sind Themen sowie Diskussionen um die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen sowie Vereinbarkeit von Erziehung und Beruf immer gesetzt.
Mir persönlich kommt es besonders auf die Stärkung der Eigenverantwortung an. Das bedeutet auch, Chancen und Möglichkeiten in Gesprächen aufzeigen, wenn dies gewünscht wird.

Als wichtig erachte ich es ebenso, dass wir als Liberale Frauen bei der Umsetzung unserer liberalen Grundsätze mitwirken, diese anderen auch vorleben.

Ist die Zukunft weiblich?

Die Zukunft ist und kann nicht nur weiblich sein. Es ist unsere gemeinsame Zukunft, die wir miteinander gestalten und erleben wollen.
Schließlich wäre es langweilig, wenn es z. B. nur männliche Bauingenieure oder weibliche Erzieherinnen geben würde. In allen Berufen sollten sich Frauen und Männer vorurteilsfrei bewegen und bewähren können. Entscheiden sollten dabei allein Fähigkeiten, Fertigkeiten und Leistung sein.

Was bedeutet Ihnen Vereinbarkeit von Frau und Beruf?

Das sollte inzwischen selbstverständlich sein. Schwieriger gestaltet sich für mich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, besonders bei alleinerziehenden Müttern oder Vätern. Hier darf, wie bereits gesagt, eine Familie mit Kindern für Frauen nicht den Ausschluss oder das Ende einer Karriere bedeuten. Die Gesellschaft muss Berrieren abbauen. Es sind insbesondere Funktionierende soziale Netzwerke gefragt inklusive einer ebenso gut funktionierenden Kinderbetreuung.

Engagement von Frauen erwünscht – Was wollen Sie tun, dass Frauen mehr Mut zur Politik haben?

In unserem täglichen Leben gibt es eine Vielzahl von Themen, die immer auch mit Politik, Gesetzen und Vorschrifte usw. zu tun haben. Nicht alles gefällt uns. Nur kritisieren wäre zu einfach. Mitdiskutieren, mitmachen, teilnehmen an angebotenen Veranstaltungen, um ins Gespräch zu kommen und dadurch Veränderungen herbeizuführen. Berührungsängste sollten tabu dabei sein. Ich biete interessierten Frauen an, mit uns Liberalen Frauen in Thüringen oder persönlich mit mir ins Gespräch zu kommen.

Wie kann Frauenpolitik erfolgreich in Thüringen umgesetzt werden?

In dem sich nicht nur Frauen mit Frauenpolitik auseinandersetzen, sondern sich gemeinsam mit den Männern engagieren, um gleichberechtigte Chancen in Bildung, Beruf und Politik zu erreichen. Ganz bestimmt nicht geeignet ist dafür übrigens eine “Herdprämie”.

Muss die FDP weiblicher werden?

Ich denke schon, ohne dafür jetzt die „Frauenquote“ über Gebühr zu strapazieren.

Natürlich gibt es bereits eine Vielzahl von liberalen Frauen, welche aktiv in der Landes- und Kommunalpolitik mitwirken. Das heißt nicht, dass es nicht noch mehr sein könnten.
Auf Bundesebene hat die FDP z. B. mit Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine Ministerin, die sich sehr couragiert für unsere Bürger- und Freiheitsrechte einsetzt. Sie ist mit aller Konsequenz ihren Überzeugungen jederzeit treu geblieben und deshalb für mich persönlich ein „weibliches“ Vorbild in der FDP.

Wie sehen Ihre beruflichen und privaten Zukunftspläne aus?

In erster Linie mit Lebensfreude alltäglich mitten im Leben stehen, um alle Herausforderungen, egal ob privat, beruflich usw. zu meistern. Weiter möchte ich viel Zeit und Freude für und mit meiner Familie haben, was leider nicht immer möglich ist. Und nicht zuletzt möchte ich auch - um auf Ihre Frage zurückzukommen - die FDP in Zukunft etwas weiblicher machen.

Mär 15

Dass wir dieses Jahr den 100. Internationalen Frauentag feierten, hat der Landesfrauenrat in Thüringen zum Anlass genommen, die Forderung nach Chancengleichheit für Frauen und Männer weiter zu verstärken. Der Fokus seiner Arbeit liegt dabei in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Thema “Frauen und Arbeit.”

Neben der schon länger heiß diskutierten und geforderten gleichen Bezahlung von Frauen und Männern für die gleiche Tätigkeit soll es außerdem um das aktuelle Thema der Frauenquote gehen. Denn viele Thüringerinnen stehen der Quote noch sehr kritisch gegenüber, was unter anderem auch an mangelndem Informationsfluss liegen kann.

Zahlreiche Veranstaltungen sind geplant - so zum Beispiel ein Infotag zum Equal Pay Day am 25.03.2011 auf dem Anger (Business and Professional Women, BPW) oder auch eine Quoten-Diskussion des Justizministers Holger Poppenhäger (SPD) auf der Pro-Seite gegen Myriam Berg, Geschäftsführerin der Erfurter Verkehrsbetriebe, die gegen die Quote ist.

Weitere Hinweise zu Veranstaltungen und Hintergrundinformationen finden Sie hier:
Artikel der TLZ vom 14.03.2011 (Gerlinde Sommer)

Mär 9

Equal Pay Day 2011

Feb 23

Wie auf der Website des Bundesverbandes der Liberalen Frauen www.liberale-frauen.de nachzulesen ist, wurde auf Initiative der Bundesvorsitzenden, Doris Buchholz, ein Antrag an den FDP-Bundesvorstand verabschiedet: 23 Jahre “freiwillige Selbstverpflichtung” sind genug - es ist Zeit für verbindliche Vorgaben. Dort wurden die bisherigen Bemühungen der FDP zu einer stärkeren Einbeziehung der Frauen aufgezeigt und erläutert und auch neue Eckpunkte zu einer Verbesserung der Situation vorgeschlagen.

So wurden verbindliche Zielvorgaben für die Beteiligung von Frauen in allen Gremien der Partei und für die Aufstellung von Frauen auf Listen zu öffentlichen Wahlen gefordert, die Kooptierung eines Mitgliedes der
jeweiligen Landesvereinigung der Liberalen Frauen in allen Gremien der FDP auf Orts-, Kreis- und Bezirksebenen sowie beispielsweise auch die gut sichtbare Verlinkung der Bundes- und Landes-Websites der Liberalen Frauen mit den jeweiligen Websites der FDP. Auch dass Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in den FDP-Landesverbänden sich als Mentorinnen und Mentoren zur
Verfügung stellen, um Frauen an politische Ämter in den Gemeinden, Städten und
Landkreisen heranzuführen, wurde vorgeschlagen.
(Das gesamte Dokument ist hier nachzulesen: Antrag verbindliche Vorgaben (PDF)

Dazu wurde nun am 7. Febuar 2011 ein Beschluss des Bundesvorstandes gefasst: Neue Chancen für Frauen – Potenziale erschließen, Fairness erreichen, hier nachzulesen: Beschluss des Bundesvorstandes (PDF) - Ein Erfolg für die Liberalen Frauen! Nun muss dieser Beschluss noch umgesetzt werden - und auch die Liberalen Frauen Thüringen werden sich dafür einsetzen, dass er nicht wie so viele andere zuvor in der Schublade verschwinden.

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Der Satzungsänderungsantrag der Liberalen Senioren Bayern zu einer männlich-weiblichen Doppelspitze hat leider nicht die notwendige Unterstützung erfahren, wird aber sicherlich weiter verfolgt werden.

Feb 21

Die Liberalen Senioren Bayern treten für eine gleichberechtigte Repräsentation beider Geschlechter an der Spitze der FDP ein – ein Anliegen, das sie in einem Satzungsänderungsantrag schwarz auf weiß festgehalten haben. Dieser Antrag auf die künftige Wahl einer Frau Bundesvorsitzenden und eines Herrn Bundesvorsitzenden – also einer Doppelspitze – soll an den 62. Bundesparteitag in Rostock gestellt werden, wofür mindestens 25 Delegierte für den Bundesparteitag den Antrag unterschreiben müssen.

Die Liberalen Frauen Thüringen sind erfreut darüber, dass Vertreter der Liberalen Senioren sich stark machen für eine gleichgestellte Politik. Birgit Schuster, unsere Vertretung im Landesfrauenrat, meint dazu: „Die Zahlen der FDP in Bezug auf den Frauenanteil sind schon beängstigend. Immer mehr politisch engagierte junge Frauen finden erst gar nicht den Weg zur FDP oder zu den Liberalen Frauen., das Außenbild der FDP ist leider männlich dominiert – ein Widerspruch zu den liberalen Zielen und Werten.“ Das wird sich ändern – und der Antrag der Liberalen Senioren Bayern ist ein richtiger Schritt auf diesem Weg.

Jan 29

Am 22. Januar 2011 wurde auch bei den Liberalen Frauen in Thüringen das neue Jahr eingeläutet. Der Vorstand traf sich und holte Schwung - hier einige Eckpunkte:

Ende März 2011 werden wir zusammen unser Leitbild und unser Grundsatzprogramm überarbeiten.

Geplante Veranstaltungen sind: ein Seminar zu “Psychologischen Verhaltensweisen von Männern und Frauen” von und mit Birgit Schuster, eine Veranstaltung zur Abwanderung junger Frauen aus Thüringen, eine Diskussionsrunde zum Einfluss von Kleidungsvorschriften und Ähnlichem auf die persönliche Freiheit von Frauen und eine Veranstaltung zu den Folgen des Abzugs aus Afghanistan für Frauen und Kinder.

Nicht zuletzt wird unsere Website in den nächsten Wochen umziehen und ein neues Gesicht bekommen und auch unser Werbematerial (Flyer) bekommt ein neues Aussehen.

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